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Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, digitale Bilder kostenlos zu bearbeiten, bin ich auf den Lightbox Image Editor gestoßen. Als Alternative zu Adobe Photoshop Lightroom kann man meiner Meinung kostenlose Software-Tools generell nur selten nennen, da auch die Funktionen komplett anders ausgebaut sind. Aber als Zusatzoption für kostenlose Bildbearbeitungen kann man sich die Editoren mal ansehen.
Was ist eigentlich Lightbox
Laut https://de.wikipedia.org/wiki/Lightbox wird bei Lightbox eine Form der Präsentation von Bildern, Videos und anderen Formen von Multimedialinhalten, wobei der Hintergrund abgedunkelt wird und das Bild darüber schwebt. Gründervater von Lightbox ist Webdesigner Lokesh Dhakar aus den USA, der 2005 Lightbox das erste Mal programmierte. Im Laufe der Zeit durchlebte Lightbox mehrere Anpassungsformen und ist heute eine beliebte Form von Bildpräsentationen im Internet!
Lightbox Image Editor mal ausgetestet
Als Bildmotiv nehme ich diesmal das Bilder mit der Heiligen Bavaria auf der Theresienhöhe her, die nach der Oktoberfestzeit in aller Stille über München wacht. Das Bild ist besonders vom Gegenlicht hervorgehoben und ist für kostenlose Bildbearbeitungen wunderbar geeignet! Obwohl das Tool schon mehr als 6 Jahre auf dem Buckel hat, kann sich Plattform mit dem hochgeladenen Bild sehen lassen.
Die Editiermöglichkeiten in den jeweiligen Boxen auf der linken Seite sind simpel gestaltet und selbsterklärend. Mit Color Tone passt Ihr das Bild auf die jeweilige Farbskala, in dem ihr mit Strength die Intensität der Farben bestimmt. Interessant für sinnvolle Belichtungen ist das Rgb Adjust: Schattenverläufe, Helligkeit, Gegenlicht und Highlights können individuell angepasst werden. So können zu stark abgedunkelte Bilder, die vom Schatten nicht klar erkennbar sind, optisch nochmal hervorgehoben werden. Die jeweiligen Slider lassen sich auf die Schnelle nach links und nach rechts ziehen und das Bild muss bei jeder Änderung nicht extra geladen werden, sondern zeigt sofort das angepasste Bild an. Dennoch gibt es trotz der relativ simplen Bedienung einige Komplikationen mit unerwarteten Bildresultaten. Wenn Farbtönung und Sättigungsgrad verändert werden, entstehen manchmal unerwartete Färbungsgrade, die anhand der Nutzung der Slider nicht erklärbar sind. Hier müsste man die Bedienungsanleitung noch genauer unter die Lupe nehmen!
Interessant ist auch der Vorher-/Nachher-Vergleich der Bilder. Ihr könnt das aktuelle Bild nach Lust und Laune bearbeiten und sie mit den ursprünglichen Bildern vergleichen. Das gibt ein wenig Feingefühl für Bildanpassungen!
Auch lassen sich die Bilder ausschneiden und es enstehen neue Bilder! Wenn es euch doch nicht passt, klickt ihr auf den Zurück-Button und das Bild springt auf die Bildbearbeitungsphase davor wieder zurück. Das ist sehr praktisch und für schnelle Bildbearbeitungen sehr passend.
Fazit
Überschaubar, wenig Funktionsumfang, teilweise nicht klar erkennbare Farbanpassungen, aber von der Bedienoberfläche simpel aufgebaut. Wollt ihr eine andere Option für kostenlose Bildbearbeitungen nutzen, kann ich euch Lightbox empfehlen, das mit einem kostenpflichtigen Upgrade mehrere Optionen beinhaltet.